Die Musik, Volym 7; Volym 25

Framsida
Bernhard Schuster
M. Hesse., 1908
 

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Sida 319 - Wie ist doch die Musik so etwas höchst Wunderbares, wie wenig vermag doch der Mensch ihre tiefen Geheimnisse zu ergründen! - Aber wohnt sie nicht in der Brust des Menschen selbst und erfüllt sein Inneres so mit ihren holdseligen Erscheinungen, daß sein ganzer Sinn sich ihnen zuwendet und ein neues verklärtes Leben ihn schon hienieden dem Drange, der niederdrückenden Qual des Irdischen entreißt?
Sida 162 - Nennt ihr ihn groß? er war es durch die Grenze. Was er getan und was er sich versagt, Wiegt gleich schwer in der Schale seines Ruhms. Weil nie er mehr gewollt, als Menschen sollen, Tönt auch ein Muß aus allem, was er schuf, Und lieber schien er kleiner, als er war, Als sich zu Ungetümen anzuschwellen.
Sida 87 - Kein Augustisch Alter blühte, Keines Mediceers Güte Lächelte der deutschen Kunst; Sie ward nicht gepflegt vom Ruhme, Sie entfaltete die Blume Nicht am Strahl der Fürstengunst.
Sida 132 - Die Kunst ruht auf einer Art religiösem Sinn, auf einem tiefen unerschütterlichen Ernst; deswegen sie sich auch so gern mit der Religion vereinigt. Die Religion bedarf keines Kunstsinnes, sie ruht auf ihrem eignen Ernst; sie verleiht aber auch keinen, so wenig sie Geschmack gibt.
Sida 132 - Es ist nicht immer nötig, daß das Wahre sich verkörpere; schon genug, wenn es geistig umherschwebt und Übereinstimmung bewirkt, wenn es wie Glockenton ernst-freundlich durch die Lüfte wogt.
Sida 81 - Und dieser Mann - der größte musikalische Dichter und der größte musikalische Deklamator, den es je gegeben hat, und den es wahrscheinlich je geben wird - war ein Deutscher. Sey stolz auf ihn, Vaterland; sey auf ihn stolz, aber, sey auch seiner werth.
Sida 54 - Kunst hat das ganze Schöne auf ihre Weise und es gibt daher keine andere richtige Verbindung von Künsten als eine solche, worin entschieden Eine Kunst herrscht, die andere oder die andern nur mitwirken; die Verschüttung dieser festen Gesetze ist moderner Überreiz und führt praktisch zum überladenen, phantastischen Opernpompe.
Sida 84 - Ich sprach mir's aus: als wenn die ewige Harmonie sich mit sich selbst unterhielte, wie sich's etwa in Gottes Busen, kurz vor der Weltschöpfung, möchte zugetragen haben. So bewegte sich's auch in meinem Innern und es war mir als wenn ich weder Ohren, am wenigsten Augen, und weiter keine übrigen Sinne besäße noch brauchte.
Sida 322 - ... sondern das Instrument zum unmittelbaren, zwanglosen Organ des Geistes wird: das ist ja doch wohl das höchste Ziel, wornach der ausübende Künstler strebt ; und wer hat dies Ziel mehr erreicht, als Romberg ! Er gebietet über sein Instrument, oder vielmehr, dies ist mit aller seiner Stärke und Anmut, mit seinem ganzen, seltenen Reichtum der Töne, so zum Organ des Künstlers geworden, daß es, wie ohne allen Aufwand mechanischer Kraft, wie von selbst, alles ertönen läßt, was der Geist empfunden.
Sida 332 - Spontini war das letzte Glied einer Reihe von Komponisten, deren erstes Glied in Gluck zu finden ist; was Gluck wollte, und zuerst grundsätzlich unternahm, die möglichst vollständige Dramatisuung der Opernkantate, das führte Spontini — so weit es in der musikalischen Opernform zu erreichen war — aus.

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