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1815

wegen entbehrter Besoldung auf der Pfarrey Hoherfaffenheim an der Bergitrasse, zu der ehemahligen deurfchordens Commende Weinheim gehörig, vor. gebracht hat, und die Rechtlichkeit dieser Forderung in dem Betrage von

. : 543 Fl. a Xr. hergestellt worden ist: fu 'wird diese Entschädigungs. fumine unter die gemeinschaftlichen Palliven auf. genommen.

l'ancieni . Con

Dom

Preten. S. 44. bh) Entschädigungsansprüche der Advocaten lion de Härel et

. Häjile und Roder. 'Roder., w b) Die beiden ehemabligen deutschordischen Regierungs

advocaten Häfele und Roder zu Mergentheim haben um Entschädigung für den ihnen durch die vorgegan. gene Veränderung in den deutschordischen Beitzun. gen entgangenen infructionsmässigen Verdienst an. gesucht worauf jedem derselben, nach gemeinschaft. lichem Deputationsbeschluss, eine Entschädigung von

300 FI. ausgesetzt worden ist. Fonda: S. 45. ii) Ansprüche wegen der bey dem eh mahligen

:: Dominicanerkloster bestandenen Stiftungen... yout d. Endlich sind: vicains. ') auch verschie Mei) auch verschiedene von dem ehemahligen Domini.

canerklofter herrührende und auf die vorm his dahin
gemachten Stiftungen sich beziehende Ansprüche ge-
macht worden. Weil oun das Vermögen des ehe-
mahligen Dominicanerklosters zu dem Fond des
Deutschmeisterthums eingezogen, und die davon noch
vorhandenen Revenüen den betreffenden Höfen in dem
Revenuenetac aufgerechnet worden, die Activen aber
unter den im Acrivetat zur Vertretung aufgenomme-
nen Actiopoften begriffen find: so hat man die als
gegründet erfundenen Gegenstände dieser Art als ge.
meinschaftliche Passiveo anerkannt, und beschlossen,
dass dieselben in den Pallivetat aufgenommen wer.
den fullen.

Aus diesem Grunde hat man:
a) den Ansprüchen des ehemahligen deutschordischen

Kanzlisten Calin zu Mergentheim, welcher zwey ... von seinem Grossvater Peter Calin zu erwähoten

Dominicanerklofter gemachte Stiftungen, im Be- 1815

laufe von

600 Fl.

zurückgefordert hat, auf die Art Atatt gegeben, dass
50 F1. zu einer fortdauernden Stiftung zu Mesleni
verwendet, und 550 Fl. an ermeldten Calin (mittelft
Abrechnung an dessen zum vormabligen Ober.
rentamte schuldig gewesenen Capital) bezahlt wer-

den; und i
b) find auch'von den zu dem erwähnten ehemahligen

Dominicanerklofter gemachten verschiedenen Stif-
tungen nach dem Conferenzprotocoll vom 8. Juni
1814 S. 509. und 510. nach Maasgabe einer früheren
hoch- und deutschmeisterischen Verordnung dieje. .
nigen Stiftungen, deren Stifter entweder selbst oder
von denen die Erben noch leben, die in dem Paffic
vetat des Kammerfunds fpecificirten, and im Gade
zen auf

i 1993 FI.
betragenden Capitalien ausgeschieden und dabey be. '.
ftimmt worden, dafs dieser Betrag, damit der
Zweck der benannten Sriftungen in der Stadtpfarr.
kirche zu Mergentheim erfüllt werden könne, an
die Königl. Stiftungsverwaltung daselbst ausbezahlt
werden solle.

6. 46. c) Pasivcapitalien und Schulden, welche als auf. Dette's

éteinta, I gehoben oder erloschen zu betrachten sind. .

Uebrigens find folgende Palivcapitalien und Schut. den als aufgehoben oder erloschen anzusehen, mithin nicht in den Paflivetat aufgenommen worden: a) Die gegenseitigen Schulden der zu einer Maffe zu.'

sammen gefcblagepen fünf Centralcafien, und b) die gegenseitigen Schulden dieser fünf Caffen und der

deutschordischen Steuercaffe, vermöge der vergliche

Den gleichmässigen gegenseitigen Compenfation. . c) Die von der Abtretung der Baierischen Klöfterenta

fchädigungsgelder und der übrigen Klofter herrühren. den und auf die Uebereinkunft zwischen dem Deutsche. meisterthum und den Balleien ficb gründenden Capi. talschulden des Oberrentamts gegen die Balleien, da diere Schulden nach den dieser Uebereinkunft nach. gefolgten Ereigoiffen als picht mehr beftehend zu betrachten find. . .

Gon de

duc

d) die in den Rechnungen nachgeführten Compensa.

tions- und andere durch besondere Bescblüffe in Ab

gaog decretirten Poften. Recani. S. 47. d) Zusammenstellung der Passivcapitalien und tulation »

Schulden in dem Paflivetat, Alle bisher angeführten Passivcapitalien und andere Schulden, welche auf dem deutschordischen Kammer. fond haften und als gegründet anerkanut worden, find in dem besonders hergestellten Paflivetat desselben, bey

dem es hiemit seju unabänderlicbes Verbleiben habea :: folle, ausführlich und vollständig vérzeichret. Preten. S. 48. 2. Penfionen und Deputatenrückstünde der deutsche l'Archi.

ordensritter der Ballei Franken, Maxi a) Anspriiche des ehemahligen Landcommenturs, Erz. milieu.

herzogs Maximilian von Oesterreich - Ejte.

Was der zweyten Gegenstand der Centrallalten, .: nähmlich die Rückstände an den Deputaten der deutsch.

ordensritter der Ballei Frankén, und die denselben für die 21skunft auszusetzenden Pensionen betrifft, so ift zwar von Sr. Königf. Hoheit, dem Herrn Erzherzog Maximilian von Oesterreich - Efte, als ehemahligen Landcommentor dieser Ballei, durch Abordnung des

Hof. und Balleiraths Abel, in mehreren von demsel: ben eingereichten Noten sein genossenes Deputat von

15000 FI. nebst dem Geldbetrag der nach dem Incorporationsvertrag hergebrachten Beinutzungen in Anspruch genommen worden.

Da aber bey den darüber angestellten Berathscbla. gungen in Hinficht auf jenen Gegenstand kein allge. meiner Schluss zu Stande gekommen ist, so kann von dieser Forderung in den Etat der gemeinsamen Laften

nichts aufgenommen werden, i Pen. S. 49. b) Anordnungen wegen der Deutschordensritter Lous. .. . der Ballei Franken, besonders.

aa) Pensionirung derselben. In Ansehung der Ordensritter, Rathsgebietiger und Compenture dieser Ballei aber ist von den allerhöchsten und höchften Souterainen verwilligt worden, dass

I. jedem derselben das Deputat, welches er im Jahre 1915

1809 nach der Verfassung des Ordens und dem Incor. porationsvertrage vom Jahre 1789 zů beziehen be.

rechtigt war, verbleiben, hingegen 2. von dem erwähnten Zeitpuncte an keine Vorrückung

in ein höheres Deputat mehr Statt finden solle.

Item,

lerr Reuttner von Wire

S. 50. a) Pensionen der einzelen Deutschordensritter.

Nach diesen Bestimmungen haben mithin die nachbenannten Ordenoritter, Rathsgebietiger und Cormen. ture folgende Pensionen zu geniessen: 1 Graf von Thürheim.

7000 FI. Freyherr Reuttner von Weil .. . . 6000 Frhr. von Hettersdorf

6000 Frhr. v. Emzenberg . i

5000 Frhr. v. Nordegg zur Rabenau

4500 Frhr. v. Baurscheid

4000 Frhr. v. Hornftein .

3000 Frhr. y. Waal

3000 Frhr. v. Zobel

2000 –

und Frhr. v. Gross ...

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S. 51. b) Anfang und Dauer der Pensionen,

Durée Diese Pensionen roebmen mit dem 1. Februar 1813 des pen. ihren Anfang, und hören nach dem Tode des Pensionairs“ mit dem Sterbquartal auf. Sollte aber ein pentioninter Ordensritter ficb in der Folge verheirathen, oder fich durch päbitliche Dispensation von den Gelübden entbin.' den laffeo: so ist eben damit auch sein Recht zu der ihm... in feiner Eigenschaft als Ordensritter ausgesetzten Peo. Gion erloschen,

rés de revenus

S. 52. bb) Deputatenriickstünde derselben, Arrió.

a) Der noch lebenden Ordensritter. Die feit dem Jahre 1806 bis zum 1. Februar 1813 detiene

des che aufgeschwollenen Deputatenrückstände werden den noch en vic... lebenden und noch nicht aus dem Orden getretenen ... , Rittern, mit Rücklicht auf die bis zum Jahre 1809 bey einigen derselben erfolgte Vorrückung in eine höhere Classe, nachbezahlt, und zu dem Ende water die deutsche ordischen Centrallaften aufgenommen,

i Kk 5 .

S. 53.

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1815 S. 53. b) Der verstorbenen Ordensritter.
Des déo In Ansehung der inzwischen verkorbenen Ordens-
cidés. ritter hingegen treten die Grundsätze der ehemahligen

Ordensverfaflong ein, nach welchen über die Verlaffen-
schaften verstorbener Ritter keine Inteftaterbrolge ftatt
haben, sondern die Verlaffenschaft eines Ritters, wenn
er oicht die Erlauboiss zu testiren erlangt, und hierauf
wirklich eine giltige teftamentliebe Verordnung hioter.
lassen hat, vermög des Erbregals auf die in der Ordens-
verfassung näher bestimmte Art dem Hoch- und Deutsch.
weifter zugel.

Es lässt sich also auch in Ansehung der Depotaten. gücklände der verstorbenen Ordensritter der Ballei Franken, pähmlich des am 11. April 1806 verstorbenen Frhr. v. Andlau, und des am 8. December 1810. verstor. benen Frbrn. Trochless von Rheinfelden, keine lotetat. erbfolge gedenken, und da diese beiden Ritter die Befugniss, über ihre Hinterlassenschaften zu testiren, auch piche erhalten hatted: so kann auch von einer Teftamentserbfolge keine Frage leyo.

Die betheilten Souveraine haben aber die einstimmige Entschliessung gefasst, dass die Suftentationsschulden eines solchen Ritters von deffen Rückständer, so weit dieselben reichen, gerilgt, mithio, wepo lie in erwähnter Eigenschaft liquidirt werden können, uster die Centralschulden anfgenommen werden sollen,

Was insbesondere die Rückstände des verstorbenen Frhrn. v. Truchfefs betrifft: so wird es sich durch die noch zu erwartende Vorlegung des Truchfeffischen Ver. Jaslepschaftsinventars ergeben, welche Sustentationsschulden auf ermeldeten Rückständen haften. : Todessen hat man die gedachten Rückstände unter die bey dem Kammerfond betheilten Souveraine auf die im Paisivetat angegebene Weise verbältnissmässig ver. theilt, pod zugleich bestimmt, dass die sich ergebende Sustentationsschulden nach dem Verhältniße der Ver. tbeilung und Uebernahme ermeldeter Rückstände (so weit diese zu jenen hinreichen) von den betreffenden Souverainen seiner Zeit übernommen werden sollen.

Deceux S. 54. c) Der aus dem Orden getretenen Gliedır. qui ont quitio Was dio Rückstände der aus dem Orden getretenen

· Glieder der Ballei Franken betrifft: so wurde.

Tordre.

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