Die Anfänge der Kunst

Framsida
Mohr, 1894 - 301 sidor
 

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Sida 235 - Die Träne hat uns die Natur verliehen, Den Schrei des Schmerzens, wenn der Mann zuletzt Es nicht mehr trägt — Und mir noch über alles — Sie ließ im Schmerz mir Melodie und Rede, Die tiefste Fülle meiner Not zu klagen: Und wenn der Mensch in seiner Qual verstummt, Gab mir ein Gott zu sagen, wie ich leide.
Sida 266 - Wie ist doch die Musik so etwas höchst Wunderbares, wie wenig vermag doch der Mensch ihre tiefen Geheimnisse zu ergründen ! - Aber wohnt sie nicht in der Brust des Menschen selbst und erfüllt sein Inneres so mit ihren holdseligen Erscheinungen, daß sein ganzer Sinn sich ihnen zuwendet und ein neues verklärtes Leben ihn schon hienieden dem Drange, der niederdrückenden Qual des Irdischen entreißt?
Sida 267 - Gemüte sich dem hingebend, was der Geist in ihm erregt, vermag er die Sprache jenes unbekannten romantischen Geisterreichs zu reden und er ruft, unbewußt, wie der Lehrling, der in des Meisters Zauberbuch mit lauter Stimme gelesen, alle die herrlichen Erscheinungen aus seinem Innern hervor, daß sie in strahlenden Reihentänzen das Leben durchfliegen und jeden, der sie zu schauen vermag, mit unendlicher, unnennbarer Sehnsucht erfüllen.
Sida 59 - Die aktive Seite ist hier in ihrer höchsten Energie, und es ist kein Wunder, daß energische, gesunde, rohe Menschen sich besonders an dieser Farbe erfreuen. Man hat die Neigung zu derselben bei wilden Völkern durchaus bemerkt.
Sida 35 - Auf der niedersten Stufe ernährt sich der Mensch durch die Jagd - im weitesten Sinne - und durch das Einsammeln von Vegetabilien. Bei dieser primitivsten Form der Produktion zeigt sich zugleich die primitivste Form der Arbeitsteilung - die physiologisch begründete Arbeitsteilung zwischen den beiden Geschlechtern. Während sich der Mann die Sorge für die animalische Nahrung vorbehält, ist das Einsammeln von Wurzeln und Früchten die Aufgabe der Frau.
Sida 292 - Produktionen keineswegs rein aus ästhetischen Absichten hervorgegangen, sondern sie sollen zugleich irgendeinem praktischen Zwecke dienen; und häufig erscheint dieser] letzte sogar unzweifelhaft als erstes Motiv, während dem ästhetischen Bedürfnisse nur nebenbei, an zweiter Stelle genügt wird.
Sida 281 - und stieg dann in halben Tönen eine volle Oktave „hinauf, die chromatische Tonleiter durchlaufend. Der „Grundton blieb stets hörbar und diente als Vorschlag „für jede folgende Note. Im Aufsteigen der Tonleiter „folgten sich die einzelnen Töne immer langsamer, im „Absteigen aber schneller und zuletzt ausserordentlich „rasch. Den Schluss bildete jedesmal ein gellender „Schrei, welcher mit aller Kraft ausgestossen wurde. „Die Eegelmässigkeit, Schnelligkeit und Sicherheit, mit „welcher...
Sida 37 - Jägervolker, welche in Gegenden lebten, die dem Ackerbau Schwierigkeiten entgegensetzten, während sie dem Menschen Tiere darboten, welche die Domestikation gestatteten und lohnten, sind nicht wie jene ersten zur Pflanzenzucht, sondern zur Viehzucht fortgeschritten. Die Viehzucht aber, welche sich allmählich aus der Jagd entwickelt hat, erscheint genau wie diese überall als ein Vorrecht des Mannes".
Sida 36 - Damit ist aber auch der wirtschaftliche Schwerpunkt auf die weibliche Seite verlegt, und infolgedessen finden wir bei allen primitiven Gesellschaften, die sich vorwiegend auf den Ackerbau stützen, eine matriarchalische Familienform oder doch die Spuren einer solchen.
Sida 36 - Stamme auswachsen soll, das hängt in erster Linie von den natürlichen Bedingungen ab, unter denen die primitive Gruppe lebt. Wenn die Flora und das Klima des Landes zunächst die Schonung und später die Pflege von Nutzpflanzen nahelegen und lohnen, so entwickelt sich der weibliche Wirtschaftszweig, das Pflanzensammeln, allmählich zum Pflanzenbau. In der Tat liegt bei primitiven ackerbauenden Völkern dieses Geschäft stets in den Händen der Frau. Damit...

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