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Hermes.

18 19.

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Vorwort.

^vir übergeben hier dem Publikum das erste Stück der von uns in voriger Ostermesse angekündigten Zeitschrift. Es sollte dieselbe, der Ankündigung zufolge, nur das Neue und Wichtige aus jedem Zweige der Literatur dem Leser vorführen und darüber kritische Bericht« abstatten, die nicht bloß das flüchtige Interesse des Augenblicks befriedigten, sondern durch ihren selbständigen Gehalt dieser Zeitschrift einen höher« und dauerhaftern Werth ertheilten. Wir hatten beim Entwürfe dieser Zeitschrift einige auswärtige Zeitschriften, als das Tdiuburß review, das ()>illil«!-I^ i«vil.^v, das >loliin»I «le« «»V2U« — die in dieser Art als Muster gelten können — vor Augen; und wir versicherten, daß in unsrer Zeitschrift keiner literarischen, vielweniger politischen, Partei gehuldigt, sondern jedem Mitarbeiter die Freiheit gelassen werden sollte, sich nach eigner Ansicht und Ueberzeugung auszusprechen, wenn es nur mit Geist und mit Anstand geschähe. Doch sollten und würden Alle zusammenstimmen im redlichen Streben nach dem Wahren, Guten und Schönen, und also auch in der freimüthigen Verteidigung der Rechte der gesunden Vernunft gegen böse Geister aller Art, besonders gegen die jetzt mehr als je spukenden Schwärm-, Wirr- und Zwang-Geister.

Ob diese Zusagen erfüllt worden, möge das unparteiische Publikum entscheiden. Wenn indessen das uns vorschwebende Ideal im vorliegenden ersten Stücke noch nicht verwirklicht worden, so liegt dieß schon in der Natur eines neuen gemeinschaftlichen Unternehmens, bei dessen Beginn noch nicht jeder einzele Theilnehmer von dem Geiste durchdrungen sein kann, der das Ganze beleben soll. Wir'hoffen aber uns mit jedem folgenden, Stücke jenem Ideale immer mehr anzunähern. — Noch bewerten wir

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