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nicht mehr aufrecht halten, bin indess dadurch nur um so mehr in der Ansicht bestärkt worden, dass schwerwiegende Gründe gegen Darstellung und Lösung vielzügiger Aufgaben sprechen und dass derartige Probleme mit Recht in der Schachwelt nicht beliebt sind.

Schach in Amerika.

Die Vorbereitungen zu dem kommenden grossen internationalen Congress in Philadelphia haben das Schachleben in der neuen Welt allenthalben mächtig angeregt. Namentlich sind jüngst in Amerika eine Menge interessanter Wettkämpfe ausgefochten worden, ein Umstand, zu welchem freilich auch der Besuch des englischen Meisters Mr. H. E. Bird nicht unwesentlich beigetragen hat. Mr. Bird hat (unter theilweisem Eindrucke von Krankheit) im Allgemeinen unglücklich gespielt. Gegen Mr. Alberoni blieb er unter 40 Partien schliesslich mit einer im Vortheil (Bird 19, Alberoni 18, Remis 3); gegen Mr. Mason aber erreichte er nur einen Stand von 4 zu 11 Gewinnspielen bei 4 Remisen (s. Januarheft). Ausserdem unterlag Mr. Bird bei Gelegenheit eines mit Mackenzie und Mr. Ware aus Boston gemeinschaftlich unternommenen Besuches in Philadelphia gegen zwei jüngere dortige Spieler, Mr. Neill und Mr. Davidson.

Fleissig haben die Amerikaner unter sich gespielt. Mr. Ensor aus Buffalo und Mr. Max Judd aus St. Louis gewannen je einen Match mit dem vorzüglich als Problemcomponisten bekannten Mr. T. M. Brown; Mr. Alberoni gewann sodann gegen Mr, Ensor (Schlussstand: A. 7; E. 4); und Mr. Judd endlich gegen Mr. Alberoni (Schlussstand: Judd 6; A. 2; R.4). Alberoni unterlag auch gegen Mason.

Ein Match zwischen Mason und Mackenzie war projectirt; doch haben sich die beiden Spieler bisher über die Bedingungen nicht einigen können.

Wir geben nachstehend eine Serie amerikanischer Partien nach ,,Turf, Field and Farm" und dem ,,Dubuque Chess Journal.“

3654. Spanische Partie.

Gespielt Anfang Februar in Philadelphia.

Weiss.

Schwarz.

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Dc8-84

Weiss.

Schwarz. 1. e2-e4

e7-e5 2. Sg1-f3 Sb8-06 3. Lf1-b5

a7-a6 4. Lb5-a4

Sg8---f6 5. 0-0

Sf 6-e4: 6. Tf1-e1 Stärker ist 6. d2--04. 6.

Se4-c5 7. Lb5--06:

d7-06: 8. Sf3-e5: Lf8e7 9. Dd1-e2

21. a2-a4

f7--06 22. Se5-f3

Auf d3 hätte der Springer besser gestanden. 22.

Le6--05
23. Tel-e3
24. Lf4-g3

f6-85
25. Sf3-e5 Dg4g7
26. Se5-f3 Kd54e4?

Schwarz konnte jetzt mittelst f5-f4 nebst Dg4 und h5—h4 einen Officier gewinnen. 27. Tal-f1

h5-24 28. Lg3-4 Dg7-94 29. Sd3-el Le7-d6 30. Tez-e2 Te8e7 31. Tf1-f2 Le4--g2:!

Dieser hübsche Entscheidungszug wurde von Mr. Bird angegeben. 32. Sel-g2:

Te2-e7: war besser, konnte die Partie aber auch nicht mehr retten.

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Weiss.

Schwarz. 28. 04-05 Tf8-e8 29. Tf1-e1

c6-d5:
30. Se3/d5:

Db3-334
31.
h2-g3:

Te8-elt
32. Td1-el: Ta8-08
33. Sd5-f4 Kg8-f7
34. Sf4-e6 T08-03
35. Kgl-g2

Td3-05 Td2+ nebst Tb2: ist um nichts besser, da Weiss seinem Verluste sogleich wieder beikommt. 36. Tel-c1

g7--06 37. Tc1-08

g6—f5: 38. g4—05: Td5-f5:

Schwarz hätte seine beiden Bauern der Damenseite zu behaupten suchen sollen. 39. Seb-d8+

Kf7-96 40. Sd8-b7: Tf5-d5 41. Tc8-02 Sb5--06 42. Sb7--05 Sd6-15 43. Kg2-02 Sf5-d4 44. Tc2--04

a7-a5 45. b2-b1

a5-b4: 46. Sc5-d3 Kg6-g5 47. Sd3--f4 Td5-d6 48. Tc4d4: Td6--04: 49. Sf4-e6t Kg5-34 50. Se6--04:

h7h5 51. Sd4-b3

h5-24 52. g3-h4: Kg4-h4:

Remis.

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Weiss.

Schwarz. 6. Lf1-d3 Lf8-e7 7. 040

040 8. c2-04 Se4-86 9. Sb1-03

Lc8-g4 10. Lel-e3 Sb8-c6 11. Tf1-e1

Sc6-b4
12. Lc4-f1

05-04:
13. Lf1-04: Lg4-f3:
14.
g2-f3:

Sb4-05
15. Kg1-h1 Sd5-e3:

Ob dies grade empfehlenswerth war, erscheint aus mehr als einem Grunde zweifelhaft. Die weissen Mittelbauern sind durchaus nicht schwach. 16. f2-e3:

07-06 17. e3--04 Dd8-b6 18. Dd1-d2 Tas-d8 19. Tal-d1

Kg8-h8 20. e4-e5

Sf6-d5 21. Sc3-e4 Db6-07 22. Tel-g1 Dc7-07 23. Lc4-d5:

c6-d5: 24. Dd2-g2 g7-96 25. Se4-g3

f7-06 26. f3-84

f6-e5: 27. f4-e: Tf8-f4 28. Sg3-e2 Tf4-f5 29. Se2-03

Tf5-g5 30. Dg2-f3 Tg5--05 31. Df3-e3 T08-18

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34. Td1-01 Dc6-b6
35. Tc1-c2

Tf5-f7
36. Dh3-07 Le7-95
37. Dd7--05: Lg5-e3
38. e5-e6
Nur scheinbar gut!
38.

Tf7-f5
39. e6-e7

Tf8-e8 40. Dd5-07 Db6-b8 41. Tg1-g3 Db8a8+ 42. Tc1-c6?

Es musste d4--05! geschehen. 42..., Tf5-d5: ging ja nicht an wegen 43. De8+, De8:; 44. Tg3---e3: nebst Tc8 etc. 42.

Te8-e7:! 43. Dd7-06

Dc8f hätte den Kampf noch verlängert. 43.

Tf5-f1t 44. Khi g2 Tf1-f2+ 45. Kg2-h3 Da8-88

und Schwarz gewinnt.

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(s. Diagramm.) 32. De3-h3?

Der richtige Zug war hier Tg1-g6:! (32...., hg??; 33. Dh6t; 34. Dg6+; 35. Dh6; 36. Tg1t, Kf7; 37. Dg6). 32.

67_55 33. Sc3-02 Dd7-06

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Weiss.

Schwarz. 1. e2-44

07-05 2. Sg1f3

e7-e6 3. Sb1-3 Sb8-c6 4. d2-24

c5--04: 5. Sf3-d4: Lf8-b4 Dieser Zug von Schwarz ist nicht empfehlenswerth.

6. Sd4-b5 Sg8--86
7. Lc1-g5

a7-a6
8. Sb5-d6+ Ke8e7
9. Sd6--04

07-05 10. Sc4-02 Dd8-a5 11. Lg5—f6+ g7--06: 12. e4-05: Lb4--03: 13. 05-06: Lc3-d2+ 14. Dd1-d2: Da5-d24 15. Kel-d2: Th8--d8+ 16. Lf1-d3

b7--06: Weiss ist mit beträchtlichem Positionsvortheil aus dem Gemetzel hervorgegangen. 17. Thl-e1

c6-05 18. Kd2-03 Lc8-b7 19. Ld3-e4 Lb7-e4: 20. Tel-e4: T08-05 21. Tal-e1 Ta8-08

a2-a3 Td5-04 23. b254

c5-b44 24. a3--14: Td406 25. Tel-e2

f6--05 26. Te4-e5 T06-05 27. Te5-05: T08-05: 28. Te2-e3

e6-e5 29. Te3-h3

a6-a5

Der Thurm wäre wohl besser nach h4 gegangen. 32.

Ta5-c5t 33. Kc3--02 Tc5-05+ 34. Kd2-c3?

Ein Fehler. Es musste Kcl geschehen, um den schwarzen Thurm von d1 abzuhalten. 34.

Ke7e6 35. h2h4 Td5-d1

Bis hierher brauchten beide Theile nur je eine Stunde.

36. Th5-g5 Td1-f1
37. Tg5-g3

f5--14
38. Tg3-h3 Tf1-f2:
39. h4--h5

Tf2-g2: 40. h5-h6 Tg2-g8 41. h6-h7 Tg8--h8 42. Kc3-04 Ke64f5 43. 02-04

e4-e3 44. Kd4--03

Kf5-94 45. Th3-h1 Kg4-f3 46. c4-c5?

Tfit hätte wohl zum Remis geführt. 46.

e3-e2 47. c5--06 Th8-h7: 48. c6—07 Th7-h1:

c7--08D e2-e1D 50. Dc8-a8t Kf3--12 51. Da8-a7+ Kf2-g3

Aufgegeben.

22.

49.

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